Lego Technik für Erwachsene
Lego Technik für “große” Kinder
Das Spielzeug schlechthin: Lego. Mit jährlichen Umsätzen in Millionenhöhe hat sich der Konzern mit seinen Produkten in fast jedem deutschen Haushalt einen Platz gesichert. Es gibt die verschiedensten Arten von Baukästen und Spielewelten beziehungsweise Themen. So fangen schon Babys und Kleinkinder an, mit besonders großen Legosteinen (Duplo) zu spielen. Mit dem Alter folgen immer kompliziertere Steine und komplexere Themen. Das endgültige „letzte Mal“ für die Legosteine liegt im Durchschnitt bei 12 bis 13 Jahren. Doch bei vielen Kindern endet der Spaß nicht mit der Pubertät. So ziehen sie sich weiterhin in ihre Zimmer zurück und verbringen Stunden in der Welt ihrer kleinen Freunde. Nachhaltig hat das Spielen und Beschäftigen mit sich selbst die Auswirkung auf Isolation und Rückzug. So können dann bei dem einen oder anderen Lego-Baumeister mit der Zeit leichte Defizite in Bereichen sozialer Umgang und Kontaktfreudigkeit auftreten. Doch dies sind zum Glück nur die extremsten Fälle und in der Regel Ausnahmen der Lego Spieler. Es gibt auch viele Erwachsene, die erst später wieder die Faszination in der eckigen Welt der Legosteine wieder finden.
Dagegen ist auch nichts zu sagen. Ein jeder beschäftigt sich doch mal gerne mit seinen eigenen Träumen der Architektur. Es muss dann ja nicht der simple Baukasten eines öden Bootes mit gerade einmal 50 Steinen sein. Nein, es gibt auch die Möglichkeit, weitaus größere Projekte in Angriff zu nehmen. Da kann schon mal leicht eine halbe Stadt, inklusive Flughafen, Bahnhof und Shoppingmeile errichtet werden.
Es gibt schon regelrechte Fan-Clubs für Erwachsene, in denen mit den neu erbauten Werken geprahlt und geprotzt wird. Auch Wettbewerbe, um beispielsweise den höchsten Turm, sind regelmäßige Veranstaltungen, in denen die Mitglieder der Vereine Unmengen an Geld und Zeit investieren, nur um der Welt ihre Kreativität und schöpferische Gabe präsentieren zu können.
